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Willkommen – Welcome – ברוכים הבאים

Der Leipziger Synagogalchor wurde 1962 gegründet und widmet sich seitdem ausschließlich jüdischer Chormusik ‒ von synagogalen Kompositionen des 17. bis 20. Jahrhunderts bis hin zu jiddischen Liedern in neuen Arrangements. Der Chor arbeitet mit namhaften Solist:innen und Musikern zusammen. Seit September 2022 liegt die künstlerische Leitung bei Philipp Goldmann.

 

Der Chor ist Träger des Obermayer German Jewish History Awards und Initiator der Eintragung der „Revitalisierung synagogaler Chormusik des 19. und 20. Jahrhunderts Mittel- und Osteuropas“ als gutes Praxisbeispiel in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes. Das Ensemble ist Mitglied im Verband Deutscher KonzertChöre und im Netzwerk Tolerantes Sachsen.

Bundesweites Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes

 

Obermayer Awards

VDKC Verband deutscher Konzertchöre

 

Tolerantes Sachsen


UNSERE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN
 
Sa, 28. März 2026, 19 Uhr

Zwickau, Friedenskirche

Lessingstr. 8, 08058 Zwickau

 

Schätze jüdischer Chormusik

Konzert im Rahmen von Tacheles

Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen

 

Christiane Wiese (Sopran)

Chasan Assaf Levitin (Bassbariton)

Ulrich Vogel (Orgel/Klavier)

Leipziger Synagogalchor

Leitung: Philipp Goldmann

 

Eintritt frei, Spenden erbeten.

Veranstalter: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Zwickau e. V.

 

 

 

Sa, 25. April 2026, 16 Uhr

Markranstädt, St. Laurentiuskirche

Markt, 04420 Markranstädt

 

Eröffnungskonzert des Markranstädter Musiksommers

 

Anja Pöche (Sopran)

Falk Hoffmann (Tenor)

Ulrich Vogel (Orgel/Klavier)

Leipziger Synagogalchor

Leitung: Philipp Goldmann

 

Eintritt: 20 €

Programm und Kartenverkauf

 

Veranstalter: Ev.-luth. Kirchgemeinde Markrantädter Land-Rückmarsdorf-Dölzig

 

Aufruf für ein Chorprojekt mit einem Foto von Herman Berlinski

AUFRUF ZUM MITSINGEN

 

Herman Berlinski wurde 1910 in Leipzig geboren. Er verbrachte die ersten 23 Jahre seines Lebens in unserer Stadt und legte hier durch sein Studium am Konservatorium der Musik (Klavier, Komposition, Dirigieren) den Grundstein für sein späteres musikalisches Schaffen. 

Dieses war allerdings nicht Leipzig vorbehalten: Berlinski emigrierte 1933 vor den Nationalsozialisten nach Frankreich und 1941 in die USA. In New York und in Washington wirkte er als Organist, als Dozent und Komponist, und in Washington starb er am 27. September 2001. Seine Geburtsstadt Leipzig hat er mehrere Male besucht.

Sein chorsinfonisches Werk Avodat Shabbat, die Vertonung eines Gottesdienstes zum Schabbatbeginn, wurde 1963 in den USA uraufgeführt. Im Jahr 2000 erfolgte eine CD-Produktion in Berlin, die Berlinski selbst noch begleitete. Konzertant wurde das Werk in Deutschland nie aufgeführt. 

 

Anlässlich seines 25. Todestages wird es nun im Leipziger Hauptbahnhof als deutsche Erstaufführung und im Gewandhaus in Auszügen erklingen - und Du kannst MITSINGEN! Alle Informationen zu den Aufführungen am 27. und 28.9.2026 und zu den Proben findest Du HIER. Bitte melde Dich bis zum 15. März 2026 unter Angabe Deiner Stimmlage bei uns an. 

 

Das Konzert im Leipziger Hauptbahnhof wird von der Stadt Leipzig und von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen im Rahmen von Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 gefördert. Es wird außerdem von der Ernst von Siemens Musikstiftung, der Friede Springer Stiftung und der GVL Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH gefördert.

 

 

SAMUEL LAMPEL AUF CD 
 

Seit Juni 2023 ist unsere CD "SAMUEL LAMPEL: Abendgebet für Schabbat (Leipzig 1928)" beim Leipziger Label Rondeau Production weltweit im Handel erhältlich ‒ und natürlich auch über uns bestellbar. Die CD wurde 2023 in der Leipziger Thomaskirche  mit Kantor Assaf Levitin, Chasan der Reformsynagoge Hamburg, und Ivo Mrvelj, Assistenzorganist an der Thomaskirche, unter der Leitung von Philipp Goldmann aufgenommen. Erstmals sind die Kompositionen des Leipziger Kantors Samuel Lampel (1884‒1942), die einst zum Freitagabend-Gottesdienst in der liberalen Gemeindesynagoge in der Gottschedstraße gesungen wurden, komplett auf CD zu hören. 

 

Das Programm gibt es auch als Livekonzert ‒ bislang aufgeführt in der Thomaskirche Leipzig, der Stiftskirche Stuttgart, St. Michael in Schwäbisch Hall und der Konzerthalle Ulrichskirche in Halle (Saale). Wir kommen auch gern in Ihre Stadt!

 

Rezension Leipziger Internet-Zeitung | Rezension Jüdische Allgemeine | Rezension Klassik heute | Konzertkritik Leipziger Volkszeitung

CD Lampel